Wie wird man Berufspolitiker oder Berufspolitikerin?

Genau genommen ist nicht klar definiert, ab wann ein Mensch Politiker/in genannt werden kann oder darf. In der Regel gilt man aber als politisch aktiv, wenn man Mitglied in einer Partei ist und spätestens wenn man in dieser ein Amt ĂĽbernimmt oder sich bei einer Wahl als Kandidat/in aufstellen lässt ist meistens von einer Politikerin oder einem Politiker die Rede. Jedoch ist man dann noch lange nicht Berufspolitiker/in, da viele Ă„mter in Parteien oder z.B. auch in der Kommunalpolitik ehrenamtliche Tätigkeiten sind, die nicht oder nur gering entlohnt werden, sodass weiterhin ein meistens unpolitischer Hauptberuf notwendig ist. Hauptberufliche politische Tätigkeiten…
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Das Alltagsleben eines Politikers /einer Politikerin

Mandatsträger - Legislative Entgegen der häufigen Annahme besteht die Arbeit von Mandatsträgern vornehmlich nicht aus dem Halten von Redebeiträgen im Plenarsaal des jeweiligen Parlaments. Daher sind z.B. im Bundestag selbst in den Sitzungswochen, welche im etwa nur 1/3 des Jahres ausmachen ein kleiner Anteil der Abgeordneten während der Sitzung anwesend. Oft sind dies die Abgeordneten der jeweiligen Parteien, die fĂĽr das aktuelle Thema zuständig sind. Da sich die Fraktionen vor Abstimmungen oft auf ein einheitliches Abstimmungsverhalten einigen kommt Reden in den meisten Versammlungen eher eine symbolische Rolle zu. Nur äuĂźerst selten ändern Mandatsträger dadurch ihr Abstimmungsverhalten. Ein weit größerer Teil…
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Was macht ein/e Politiker/in bevor und nachdem er/sie Politiker/in ist?

Um ĂĽberhaupt fĂĽr ein Mandat oder Amt aussichtsreich kandidieren zu können ist es in der Regel notwendig, dafĂĽr von einer Partei als Kandidat nominiert zu werden. HierfĂĽr muss man die Parteimitglieder von seinem Vorhaben ĂĽberzeugen und sich unter Umständen bei internen Wahlen gegen Konkurrenten aus der Partei durchsetzen. Neben rhetorischen Fähigkeiten und sicherem Auftreten in der Ă–ffentlichkeit sind hierbei fachliche Qualifikation, politische Vorerfahrung und eine längere Parteimitgliedschaft von Vorteil. Letztere erhöht das Vertrauen der Mitglieder und bereitet einen langfristig vor. Jedoch ist eine Parteimitgliedschaft kein Ausschlusskriterium. Auch eine gute Ausbildung oder erhöhter wirtschaftlicher Erfolg können die Attraktivität eines Kandidaten steigen…
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